Atemschutzgerät

Atemschutzgeräte dienen zum Schutz der Einsatzkräfte vor giftigen Stoffen und vor Sauerstoffmangel. Das Atemschutzgerät ist im Einsatzfall der Luftvorrat des Geräteträgers. Es besteht aus der Trageplatte mit Druckminderer und Hochdruckleitung mit Manometer, der Mitteldruckleitung mit Lungenautomat und der Atemluftflasche. Ist der Luftvorrat fast aufgebraucht ertönt ein nicht zu überhörendes Pfeifsignal, das den Geräteträger darauf hinweist, dass er spätestens jetzt den Rückzug antreten muss. Durch den auf der Trageplatte montierten Druckminderer wird der Hochdruck aus der Flasche auf den Mitteldruck für die Leitung vom Druckminderer bis zum Lungenautomaten reduziert. Der Lungenautomat gibt die Luft dann je nach Bedarf an den Geräteträger ab.

Die Verbindung zwischen Atemschutzgerät und dem Geräteträger stellt die Atemschutzmaske dar. Die Überdruckmaske hält hier den durch den Lungenautomaten erzeugten Überdruck. Rüstet sich der Geräteträger aus, setzt er die Maske auf und führt dann eine Dichtprüfung durch, um sicherzugehen, dass die Maske korrekt sitzt.

Quelle: Wikipedia